Markus Hermann Petersen Fonds
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Über den Marcus Hermann Petersen Fonds

Marcus Hermann Petersen, Vater des späteren Hamburger Bürgermeisters Dr. Carl Petersen, war von 1832 bis 1860 Logenmeister der Hamburger Johannisloge "Zu den drei Rosen".

In dieser Zeit, nämlich am 14. Dezember 1835, gründete er den nach ihm benannten Fonds, der zunächst zum Ziel hatte "Söhne unbemittelter Brüder oder hinterbliebene Waisen verstorbener Brüder erziehen und kleiden zu lassen".


Der Fonds wuchs schnell an, hatte es aber nicht immer leicht. So waren 1930 noch 90.000 Mark in der Kasse, aber die Inflation vernichtete das Vermögen und führte zur Auflösung des Fonds im Jahr 1935.

 

Als sich die Loge nach der Zerschlagung durch die Nationalsozialisten 1948 wieder neu aufbaute, schmolz das durch eine wohltätige Stiftung eines Bruders erhaltene Vermögen von 28.000 RM durch die Währungsumstellung fast wieder weg.

Doch die Bruderschaft ließ sich nicht entmutigen, so dass bald danach wieder fast 5.000 DM den Grundstock zu einem brauchbaren Stiftungskapital bildete.

 

Heute verfügt er dankenswerter Weise über ein Vermögen, das uns Brüdern der Johannisloge "Zu den drei Rosen" erlaubt zu helfen, wenn es erforderlich ist, aber beispielsweise auch Aktivitäten der Völkerverständigung oder die Förderung von Kunst und Erziehung zu unterstützen.

 

Unser Anliegen ist es, gemeinnützig tätig zu sein. In diesem Sinne fördern wir neue und auch alte Ideen von institutionellen Veranstaltungen sowie einzelne individuelle Projekte. Wir unterstützen Zivilcourage und soziale Kompetenz aus dem Engagement Einzelner und Gruppen und möchten damit helfen, Ideen, Aktionen und Veranstaltungen ins Leben zu rufen, für die auf den üblichen Wegen nur schwer Unterstützung zu finden ist.
So fördern wir auf verschiedene Art und Weise im Sinne unserer freimaurerischen Tradition solche Projekte, die den Kranken, Schwachen, Kindern und Benachteiligten der Gesellschaft, der Völkerverständigung, sowie innovative und kreative Ideen, die zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft dienen.

 

Mit den Zuwendungen des MHPF wollen wir insbesondere in unserer Stadt Hamburg und seiner Umgebung aktiv sein.

Dabei handeln wir nach dem Motto von Helmut Schmidt, ausgesprochen in einer Rede vor Freimaurerbrüdern:

"Tue Gutes und rede darüber".


Der Vorstand des MHPF setzt sich aus Mitgliedern der Loge zusammen, die gleichzeitig den demokratisch gewählten Vorstand der Loge repräsentieren sowie weiteren Personen, die von der Bruderschaft direkt in den Vorstand gewählt werden.

 

In die Entscheidung über die Unterstützungen ist die gesamte Loge "Zu den drei Rosen" in Hamburg eingebunden.

 


In der Freimaurerei geht es um Bewusstseinsveränderung, um ein "besserer" Mensch zu werden, frei nach der Aufforderung im Matthäus-Evangelium: "Metanoeite" – ändere deinen Sinn.

 

Freimaurerei ist Veränderung. Das Ziel steckt sich ein jeder selbst.




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